Birth Of Joy

Orgelnde Allmacht

Birth of Joy | Foto: Tom Van Der Heiden
Birth of Joy | Foto: Tom Van Der Heiden

‚Hyper Focus‘ heißt das neue Werk dieser drei Frohgeburten aus den Niederlanden. Tatsächlich scheinen sich Birth Of Joy auf ihrem 4. Studioalbum wieder auf ihre Trademarks zu fokussieren, die aus Blues, Rock’n’Roll und einer Wagenladung Psycho-Pillen bestehen.

Dabei präsentierte der 2016 veröffentlichte Vorgänger ‚Trips‘ mit Petter Carlsen gerade erst einen neuen Sänger. Obwohl das Werk besonders in Metal-Kreisen reüssierte und sich mit Platz 23 so hoch wie noch nie in den deutschen Albumcharts behaupten konnte, war die Band nicht ganz glücklich mit dem damaligen musikalischen Trip. So wurde der Norweger auch nicht fest verpflichtet, sondern lediglich als Gastsänger geführt. Als die vier Münsteraner 2017 anlässlich des zehnjährigen Jubiläums ihres Debüts ‘Satellite Bay’ eine explizit instrumentale Konzerttournee unternahmen, fühlten sie sich auf der Bühne sehr entspannt und weniger eingeengt als zuvor. So traf die Post-Rock-Kapelle die Entscheidung, das nächste Album wie zu Anfangszeiten ganz ohne Gesang zu produzieren. So ist ‘Boundless’ das erste rein instrumentale Werk seit dem selbstbetitelten 3. Album der vier Westfalen aus dem Jahr 2011, das nicht wenige Fans immer noch für das bisher beste in ihrer Karriere halten.
Thorsten Hengst

Long Distance Calling am 4.3. um 19 Uhr im Tower.

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