Women in (e)motion

Festival im März

Julia Biel | Foto: Women in (e)motion
Julia Biel | Foto: Women in (e)motion

Auch 2018 begleiten Bremen Zwei und die Sparkasse Bremen in ihrer gemeinsamen Konzertreihe das Festival ‘Women in (e)motion’. Seit inzwischen 30 Jahren präsentiert das Festival bekannte Künstlerinnen und auch weniger bekannte junge Talente, vielleicht die Stars von morgen.

Seit 30 Jahren stellt das „Women in (e)motion“-Festival spannende Musikerinnen vor. Im September 1988 fand das Festival ‘Women in (e)motion’ zum ersten Mal statt. Es wollte die oft übersehenen und häufig unterbewerteten Beiträge von Frauen in der populären Musik hervorheben und würdigen. Anfangs zunächst auf die Stilgenres Jazz, Blues und Gospel konzentriert, hat sich das stilistische Spektrum ständig erweitert, vor allem in Richtung Singer/Song­writerin und Neo-Folk. Immer wieder traten bei den ‘Women in (e)motion’ hierzulande unbekannte oder kaum bekannte Künstlerinnen auf, darunter einige, die wenig später großen Erfolg erfuhren, wie Ani DiFranco oder Holly Cole. Nicht selten handelte es sich um Europa-Debüts der Musikerinnen. Die Finanzierung des anspruchsvollen Festivals war häufig nicht einfach. 2002 und 2003 musste das Festival pausieren, ab 2004 wurde es in Form von losen Einzelkonzerten aufrechterhalten und seit 2012 gibt es wieder mehrtägige Festivals, die auch Spielorte in der Umgebung Bremens, wie die Music Hall in Worpswede und das Rathaus Stuhr, einbeziehen. Sieben Konzerte sind für das diesjährige Festival in Bremen angesetzt.

Weitere Informationen und Tickets unter women-in-emotion.de.

 

Die Künstlerinnen des ‘Women in (e)motion‘- Festivals

Den Auftakt im Schlachthof macht die französisch-japanische Sängerin und Flötistin Maia Barouh mit einem exklusiven Auftritt am Internationalen Frauentag. Die Künstlerin bettet traditionelle japanische Klänge und eine spezielle japanische Stimmtechnik in Elektrosounds ein und greift musikalische Elemente diverser Genres auf.

Am 8. März um 20 Uhr im Schlachthof

Am zweiten Tag des Festivals wird die französische Sängerin, Gitarristin und Song-Autorin Fredda ihre poetischen Texte und ihr unvergleichliches Timbre präsentieren. Mittlerweile ist sie eine wichtige Künstlerin in der französischen Musikszene. Im Rahmen einer kurzen Deutschland-Tournee wird Fredda ihre ganz persönliche Version des zeitgenössischen Chansons vorstellen.

Am 9. März um 20 Uhr in der Music Hall Worpswede

Die Gitarristin und Singer/Songwriterin Cécile Doo-Kingue stammt aus New York, hat in Frankreich gelebt und ist seit langem in der kanadischen Metropole Montreal zu Hause. Publikum und Kritiker sind begeistert über Energie und Bühnenpräsenz der Musikerin. Ebenso werden ihre Fähigkeiten als Gitarristin und Songschreiberin geschätzt. Cécile Doo-Kingué’s Mixtur aus Blues, Afro-Roots und Soul bringt einen außerordentlich persönlichen Sound hervor.

Am 11. März um 20 Uhr im Kito

Aus England kommen die Saxophonistin Tori Freestone und ihre musikalische Partnerin, die Pianistin Alcyona Mick. Beide gehören zur jungen Generation der britischen Improvisations-Szene. Neben dem Tenorsaxophon spielt Tori Freestone auch noch Flöte und Geige. Alcyona Mick war über viele Jahre Mitglied in der Band von Natasha Atlas. Die Amerikanerin Manon Kahle und die Schweizerin Lucia Kadotsch bilden den zweiten Teil des Abends. Zusammen haben sie sich eine musikalische Nische im Zwischenreich von Americana und Jazz geschaffen.

Am 13. März um 20 Uhr im Kito

Die Sängerin und Gitarristin Megan Henwood war schon als junge Frau im Alter von 18 Jahren als Straßenmusikerin in Thailand, Indien, Malaysia und Nepal unterwegs. Jetzt kommt sie zum ersten Mal nach Deutschland. Den zweiten Auftritt des Abends liefert die britischen Musikerin Thea Gilmore. Entdeckt wurde ihr musikalisches Talent als sie in einem Studio arbeitete. 1998, mit 19 Jahren, kam ihre erste CD heraus. Inzwischen gilt als Ikone der englischen Singer/Songwriter-Szene.

Am 15. März um 20 Uhr in der Music Hall Worpswede

Las Hermanas Caronni, die beiden Zwillingsschwestern Gianna und Laura aus Argentinien verbinden kammermusikalische Klassik mit lateinamerikanischen Musikstilen wie Tango, Zamba und Chacarera in ihren Konzertprogrammen. Gianna spielt Klarinette, Bass-Klarinette, Laura ist Cellistin, Geigerin und teilt sich den Gesangspart mit Gianna in diesem Zwei-Frauen-Orchester.

Am 16. März um 20 Uhr im Rathaus Stuhr

Ihr vor 13 Jahren veröffentlichtes Debüt-Album ‘Not Alone‘ machte Julia Biel auf einen Schlag international berühmt. Sie gilt als Musikerin, die sowohl Jazz- wie auch Pop-Elemente für ihre Kompositionen heranzieht. Die in London geborene und aufgewachsene Künstlerin singt, spielt Klavier und Gitarre.

Am 19. März um 20 Uhr im Kito

GH

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